Die Liebesphilosophie Dietrich von Hildebrands. Ansätze einer Ontologie der Liebe?
Author: 
Valentina Gaudiano
Published: 
Dez 2013
Publisher: 
Gaudiano, V. (2013). Die Liebesphilosophie Dietrich von Hildebrands. Ansätze einer Ontologie der Liebe?. AEMAET, 1(1), 90-103.

Dieser Essay will die Fragestellung der Liebe in den Vordergrund der philosophischen Forschung rücken; gleichzeitig unternimmt er den Versuch, die ontologischen Kategorien neu zu begründen, und zwar anhand des Phänomens der Liebe. Hilfestellung hierzu bietet die phänomenologische Auseinandersetzung Dietrich von Hildebrands mit dem Wesen der Liebe.

Ausgangsposition ist die Feststellung, dass die Liebe zwar immer das Interesse der Philosophen geweckt hat, Forschung gemacht worden ist. Hildebrand zeigt, wie komplex und vielfältig dieses Phänomen ist und eröffnet durch sein Verständnis der Liebe als Wertantwort neueWege, die die Liebe in einen ontologischen Horizont des menschlichen Lebens rücken. Besonders im Dialog mit anderen Denkern, wie u. a. Jean-Luc Marion, rückt eine neue Sicht der Liebe in den Vordergrund, nämlich als ein Prozess des Gebens und Empfangens, der einer Seinsgabe nahe kommt. Allein im Liebesprozess kann die Fülle menschlicher Existenz erfahren werden, allerdings nur insofern sich die Person – zuerst und vor allem – dem absoluten Seinshorizont – Gott schenkt.

Zitationsangaben: Gaudiano, V. (2013). Die Liebesphilosophie Dietrich von Hildebrands. Ansätze einer Ontologie der Liebe?. AEMAET, 1(1), 90-103.
Hinweis: Der Text ist unter der Creative-Commons-Namensnennung-Lizenz (CC BY 3.0) veröffentlicht.
Bildhinweis: Dieses Werk ist gemeinfrei.

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[Bildnachweis: Edal Anton Lefterov (CC BY-SA 3.0)]